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Ausleitungstherapie

Die Ausleitung von „schädigenden“ Stoffen aus dem Körper ist ein zentraler Aspekt bei vielen naturheilkundlichen Behandlungskonzepten.

Schadstoffbelastungen, Übersäuerung und Verschlackungen spielen bei jeder Erkrankung eine wesendliche Rolle. In der heutigen Zeit ist unser Körper einer Fülle von Belastungen ausgesetzt (Elektrosmog, Umweltbelastungen, Fehlernährung, usw.), die dazu beitragen das unsere Ausscheidungsorgane überlastet sind.

Bewährte Therapieverfahren zur Ausleitung von Schadstoffen und zur Entgiftung des Körpers:

 

 


Trinkmenge:
die einfachste Art unseren Körper innerlich zu reinigen und sauer zu halten ist die tägliche Zufuhr von ausreichend gutem Wasser. Für Erwachsene gilt 2,5-3l mineralarmes, kohlensäurefreies Quellwasser über den Tag verteilt trinken. Für Kinder gilt die Menge von 1-1,5l mineralarmem, kohlensäurefreiem Quellwasser täglich.

Aderlaß nach Hildgegard von Bingen:
Hildegard von Bingen lebte vor über 900 Jahren. Ihre Gedanken zur Gesundheit und ihre Therapieverfahren haben ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren. Sie sah die große, gesundheitsstörende Kraft in einem Überhandnehmen von „schlechten Säften“, die durch übermäßiges Essen, Diätfehler, Umweltgifte aber auch Streßfaktoren wie Sorge, Kummer, Angst, Hetze, Ärger und Enttäuschung entstehen.

Wirkung:

  • der Aderlass reinigt den Körper und das Blut von seinen Giften
  • die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert und der Stoffwechsel normalisiert
  • der Aderlass beseitigt Stauungszustände durch Blutfülle und beugt Schlaganfall vor

Chelattherapie

Die Chelat-Therapie kann den Körper von potentiell tödlichen Metallgiften befreien und Ihnen dadurch das Geschenk einer besseren Gesundheit und eines längeren Lebens ermöglichen!

Die EDTA-Chelat-Therapie eröffnet neue Wege in der Behandlung degenerativer Gefäßerkrankungen und bietet oft eine Alternative zu Bypass-Operation und Amputation. "Nach der Bypassoperation ist vor der Bypassoperation". Bypässe und Stents können sich wieder verschließen - Chelat-Therapie hilft dabei sie offen zu halten und dadurch die Erfolge der Eingriffe zu erhalten.

Weiterhin kann die Chelat-Therapie bei einer Reihe anderer Erkrankungen hilfreich sein, welche durch Metalle, bzw. "Freie Radikale" im Körper gefördert werden. Metalle können die Bildung von Freien Radikalen begünstigen.

Erkrankungen welche auch in Zusammenhang mit Metallbelastungen und Freien Radikalen gebracht werden, sind z.B.:

Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, ALS, Krebsentstehung usw.

Bei Patienten, welche Amalgam-Füllungen haben oder hatten, ist die Chelat-Therapie als Prävention als auch Behandlung daraus entstandener Erkrankungen besonders angezeigt.

 


Blutegeltherapie: - kleiner Wurm mit großer Wirkung-

Schon den alten Ägyptern waren die Tiere als hervorragende Heilmittel bekannt. Ursprünglich war der Blutegel überall in Europa zu finden. In allen Flüssen und Bächen waren diese Blutsauger in Massen vorhanden. In unseren heimischen Gewässern ist Hirudo medicinalis nicht mehr zu finden. Die in der Praxis verwendeten Blutegel werden speziell gezüchtet. Zusätzlich finden regelmäßig mikrobiologische Kontrollen statt. Eine Übertragung von Krankheiten ist bisher nicht bekannt.

Wirkungsweise:
Der Blutegel gibt beim saugen seinen Speichel ins Blut ab. Dieser besteht aus vielen verschiedenen Komponenten, der Bekannteste ist das Hirudin. Entscheidend ist aber der Cocktail aus verschieden Stoffen, die unterschiedliche Auswirkungen auf den Organismus haben. Sie wirken durchblutungsfördernd, entstauend, steigern die Abwehrkräfte und lindern Schmerzen.

Wo werden Blutegel eingesetzt?

Besonders gut wirken Blutegel bei:

  • Krampfadern
  • Thrombosen
  • Apoplex (Schlaganfall)
  • schwere – offene Beine
  • Otitis media (Mittelohrentzündung)
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Hörsturz
  • Tinitus
  • Entzündungen aller Art
  • entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • bei transplantierten Gliedmaßen, die abzusterben drohen
  • und vielem mehr

 

Schröpfen:
Wo die Natur einen Schmerz erzeugt hat, da hat sie schädliche Stoffe angehäuft. Ist die Natur nicht in Lage diese selbst auszuleeren, so muß der Mensch an dieser Stelle eine künstliche Öffnung schaffen (schröpfen) um ihr zu Hilfe zu eilen. Im 20. Jahrhundert erinnerte sich der Arzt Bernhard Aschner verschiedener, vergessener Heilverfahren aus der Vergangenheit und wendete diese mit großem Erfolg an.

blutiges Schröpfen:
an bestimmten Stellen des Rückens wird die Haut leicht eingeritzt. Darauf wird ein Schröpfglas/-glocke gesetzt. Durch den Unterdruck wird eine bestimmte Menge Blut abgesaugt. So können Schlacken- und Giftstoffe dem Körper entzogen werden, es tritt eine wohltuende Entspannung ein und das Wohlbefinden wird gesteigert.

Baunscheidt Methode:
1848 entdeckte der Mechaniker Carl Baunscheidt in einem zufälligen Selbstversuch, wie viele kleine Stiche (Mückenstich) in die Haut seine rheumatischen Beschwerden linderten. Er entwickelte ein Gerät mit vielen kleinen Nadeln. Dieses wird heute auch als Lebenswecker bezeichnet. Durch eine mechanische Vorrichtung werden die Nadeln in die Haut des Rückens eingeschnellt. Dadurch werden künstliche Mückenstiche, Poren d.h. künstliche Abzugswege erzeugt über die der Körper ausscheiden kann. Durch das einreiben mit sog. Baunscheidtöl wird die Wirkung des Baunscheidtierens noch mal verstärkt.

Die Baunscheidtmethode hilft bei:

  • rheumatischen Erkrankungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • der Steigerung des Immunsystems

 


"In zahlreichen individuellen Anwendungen am Menschen zeigen diese Naturheilverfahren gute Ergebnisse. Doch weisen wir darauf hin, dass sich das hier vorgestellten Naturheilverfahren sowie auch ihre Wirkungen in der klassischen Schulmedizin bisher weder wissenschaftlich anerkannt noch als bewiesen gilt".


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